ME/CFS könnte die deutsche Volkswirtschaft jedes Jahr 7,4 Milliarden Euro kosten

ME/CFS könnte die deutsche Volkswirtschaft jedes Jahr 7,4 Milliarden Euro kosten

Die Förderung von ME/CFS-Forschung würde perspektivisch nicht nur das Leid der Betroffenen lindern und wieder Partizipation ermöglichen, sondern auch einen signifikanten ökonomischen Schaden abwenden. Den genauen volkswirtschaftlichen Schaden von ME/CFS in Deutschland zu beziffern, ist aufgrund fehlender Studien noch eine Herausforderung. Der folgende Überblick zu aktuellen Veröffentlichungen für andere Länder zu diesem Thema zeigt, dass ein volkswirtschaftlicher Schaden in Deutschland in Höhe von ca. 7,4 Mrd. € im Jahr eine realistische Annäherung ist.

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ME/CFS-Kranke sind besonders hohem Stigma im Umgang mit Ärzten ausgesetzt

ME/CFS-Kranke sind besonders hohem Stigma im Umgang mit Ärzten ausgesetzt

Die European Federation of Neurological Associations (EFNA) hat im Rahmen des »World Brain Day 2020« die Ergebnisse einer Umfrage zu »Stigma und neurologische Erkrankungen« veröffentlicht. Insgesamt haben den Fragebogen 1373 Menschen aus 37 Ländern ausgefüllt. Darunter auch 402 Menschen mit ME/CFS von denen 61 Deutsche (15%) waren.

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Kein Ende der Krankheit: Postvirale Symptome nach Corona-Infektion

Kein Ende der Krankheit: Postvirale Symptome nach Corona-Infektion

In den letzten Wochen mehren sich Medienberichte über Menschen, die unter andauernden Symptomen nach einer durchgemachten Corona-Infektion leiden. Zum einen scheint es zu Schäden an Lunge, Herz und Nervensystem zu kommen. Es wird aber auch vermehrt von langanhaltenden postviralen Symptomen berichtet. Der Spiegel schreibt jüngst, dass nach Untersuchungen des Londoner Kings College von mehr als 200.000 Covid-19 Patienten jeder zehnte Patient unter Folgeproblemen leide. Forscher aus Rom beschreiben sogar, dass 87% der untersuchten Krankenhauspatient:innen noch nach 2 Monaten mindestens ein postvirales Symptom habe.

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Offener Brief von 115 Wissenschaftler:innen an das Europäische Parlament

Offener Brief von 115 Wissenschaftler:innen an das Europäische Parlament

Über hundert Wissenschaftler:innen haben sich in einem offenen Brief an das Europäische Parlament gewandt, um die dringende Notwendigkeit für mehr ME/CFS-Forschung zu verdeutlichen. Zu den Unterzeichnenden gehören auch Prof. Scheibenbogen, Dr. Grabowski und Dr. Helma Freitag von der Charité Berlin, Prof. Behrends von der TU München, Dr. Prusty von der Uni Würzburg und Prof. Harrer von der Uni Erlangen.

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Internationaler ME/CFS-Tag – der Einsatz geht weiter!

Internationaler ME/CFS-Tag – der Einsatz geht weiter!

Schon vor 51 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ME/CFS als ernste neurologische Krankheit klassifiziert, trotzdem müssen die Erkrankten wie ihre Angehörige weiter für Anerkennung, medizinische Versorgung und Forschung kämpfen. Für etwas, das eigentlich selbstverständlich sein sollte: dass schwer erkrankte Menschen angemessen medizinisch und sozial versorgt werden.

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EU-Petitionsausschuss fordert zusätzliche Finanzierung für ME/CFS

EU-Petitionsausschuss fordert zusätzliche Finanzierung für ME/CFS

Am Donnerstag, den 30.04.2020, hat der Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments einstimmig für den »Antrag auf zusätzliche Finanzierung der biomedizinischen Forschung zu der Krankheit Myalgische Enzephalomyelitis« gestimmt.
Dies ist ein wichtiger Schritt zur Anerkennung der Myalgischen Enzephalomyelitis/Chronischen Fatigue Syndrom (ME/CFS) als schwere Erkrankung und könnte der Startschuss für adäquate Forschungsgelder sein.

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Informationen zu Covid-19 (Corona)

Informationen zu Covid-19 (Corona)

Alle Informationen zu COVID-19 (Corona) und ME/CFS haben wir hier zusammengestellt.

Sie finden Informationen zu Risikogruppen und Meldungen von ME/CFS-Wissenschaftler:innen.

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